Dein Kopf ist ein miserabler Aufgabenspeicher: Er erinnert dich an die Steuer beim Einschlafen und nie am Schreibtisch. Der Braindump verschiebt alles nach draußen.
Die Anleitung
- Timer auf 15 Minuten. Schreib alles auf, was „müsste ich mal" auslöst — Job, Privat, Keller, Zahnarzt. Keine Bewertung, keine Reihenfolge.
- Nachladen mit Triggern: Geh Mail-Postfach, Kalender und Wohnung im Kopf durch. Da kommen die versteckten 30 %.
- Erst danach sortieren: Streichen, delegieren, in Aufgaben und Projekte trennen — wie bei GTD.
Warum das wirkt
Der Zeigarnik-Effekt: Unerledigtes kreist im Kopf, bis es einen vertrauenswürdigen Ort hat. Genau deshalb fühlt sich ein Braindump wie ein Kurzurlaub an — und hilft sofort gegen Task-Paralyse.
Wie oft?
Groß: ein- bis zweimal im Jahr. Klein: jeden Abend zwei Minuten, damit sich nichts mehr ansammelt.
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